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Naturkosmetik

Wissenswertes zur Naturkosmetik
Eine natürliche Pflege bedeutet Sie tun Ihrer Haut etwas Gutes, indem Sie Ihren Körper nicht mit chemischen oder künstlichen Substanzen belasten.

Die Naturkosmetik
Die Verarbeitung der Inhaltsstoffe erfolgt so schonend wie möglich und stammen aus kontrolliert biologischem Anbau oder unter Beachtung nachhaltiger Wildsammlung und werden mit Fair Trade gehandelt.
Verzichtet wird bei der Naturhautpflege zudem auf:
• chemische und synthetische Zutaten aller Art (z.B. Farb- und Duftstoffe)
• Konservierungsmittel
• Rohstoffe toter Wirbeltiere und Tierversuche
• genetisch veränderte Bestandteile
radioaktive Bestrahlung (!)Wo die Inhaltsstoffe durch hochwertige ätherische Öle ersetzt werden, übernehmen diese im Allgemeinen auch multifunktionen wie Konservierung und Duftstoff gleichzeitig auf natürlicher Ebene.Inhaltsstoffe der allgemeinen Kosmetika Als Konsumenten sind viele von uns viel zu wenig über die allgemein gebräuchlichen und für den Organismus belastenden Inhaltsstoffe der Kosmetikindustrie informiert. Über die Werbung und die Medien wird ein falsches Bild der Kosmetikprodukte vermittelt. Auf den Verpackungen wird oft mit Grossbuschtaben angepriesen „mit Mandelöl“ oder „mit Jojobaöl“, sogar „Naturkosmetik“ o.ä zu lesen.Mit“ heisst aber nicht „aus

und bedeutet fast immer, dass nur ein verschwindend kleiner Teil und minderwertiger Zusatz an Naturstoffen enthalten ist. Der Konsument schwelgt dann in der falschen Vermutung, er tue dem Körper etwas Gutes, doch leider ist dann aber genau das Gegenteil der Fall. Dazu kommt noch, dass die Produkte im Verhältnis unangemessen teuer und wirkungslos, dafür schädlich für die Haut und den gesamten Organismus sind! Vor allem sind die chemisch hergestellten Inhaltsstoffe, Konservierungsstoffe, Emulgatoren und mineralölderivate (aus der Erdölindustrie gewonnene Paraffine) belastend wenn nicht gar schädlich für unsere Körper. In der Kosmetikindustrie werden chemische Substanzen den „Pflegeprodukten“ beigemischt, die unseren Hautschutzmantel öffnen und ätzen, damit Wirkstoffe tiefer in unsere Haut eindringen können – z.B. das neue „Wundermittel“ Hyaloronsäure (bindet Wasser im Körper und lässt die Haut über eine kurze Zeit samter und weicher erscheinen z.B. für Faltenminderung).
Paraffine
Unsere Haut wird durch körperfremde Stoffe wie Paraffine/Petroleum/Mineralwachse/Vaseline (ein Abfallprodukt (!!) der Erdölgewinnung) regelrecht zugepflastert. Paraffinhaltige Produkte wie z.B. Nivea, Vaseline, Labello etc. sind billig in der Herstellung und unbegrenzt haltbar, können aber nicht durch unsere Haut aufgenommen werden, da sie nicht organischer Abstammung sind - dh. für unsere Körper sind sie ein Fremdprodukt welches nicht von der Haut erkannt wird und somit auch nicht in den Organismus eindringen können. Unsere Haut wird bei Anwendung der Produkte mit einem wachsartigem Film überzogen. Hat zur Folge, dass unsere natürliche Perspiration (natürliche Schweissbildung unserer Haut) nicht mehr in die Luft verdunstet, sondern zwischen der Haut und dem Paraffinfilm gefangen gehalten wird und uns so den falschen Eindruck von gepflegter, befeuchteter Haut vermittelt.
Stellen Sie sich nun das Hautbild vor, wenn alle Komponeten so zusammen kommen:
- die bereits abgestorbenen Hautschüppchen
- die "gefangene" Perspiration und
- der Paraffinfilm (der ja nicht in unsere Haut eindringen kann)

Ein Verstopfen der Pooren «par excellence»!

Die Folgen sind Neuzeitkrankheiten wie Ekzeme, Neurodermitis, Ausschläge, Pickel etc. bis hin zu Entzündungen an Herzklappen und Ablagerungen in Nieren, Leber und dem Lymphensystem. Zudem können Paraffine auch krebserregende Rückstände wie Formaldehyd oder Dioxan enthalten!

Emulgatoren

Fast alle Produkte die wir im Supermarkt, der Drogerie und Apotheken kaufen können, sind auf Wasser und Öl aufgebaut. Damit sich Wasser und Öl in den Pflegeprodukten mischen, werden diese mit Emulgatoren angereichert. Weit verbreitet sind diese unter dem Kürzel „PEG“.

Was in den Labors künstlich hergestellt wird, ist in unserer Haut bereits natürlich enthalten – der sogennante Hautschutzmantel, auch Hydrolipidfilm genannt – Hydro (Wasser) - Lipid (Fett). Dieser ist unser natürlichster Schutz der Haut gegen ungewollte Eindringlinge wie Keime, Bakterien, Pilzsporen etc. und regelt durch einen basisch/sauren Haushalt je nach Art unser Schutzmechnismus über die Haut.

Die nun chemisch hergestellten Emulgatoren (PEGs), die ja Wasser und Öl miteinander verbinden führen dann auch dazu, dass sich die natürlichen Fett- und Wasserbestandteile der Haut vermischen; die hauteigene Feuchtigkeit kann so nicht mehr gehalten werden und das aus der Creme verdunstende Wasser zieht noch zusätzlich Feuchtigkeit aus der Haut. Das Ergebnis: Spannung und Trockenheit, die wir dann wiederum zusätzlich mit mehr Creme versuchen auszugleichen! Ausserdem kann die Haut gereizt und das Eindringen schädlicher Stoffe ermöglicht werden.

Konservierungsstoffe - Parabene

Chemische Konservierungsstoffe stören mit ihrer keimtötenden Wirkung ebenfalls den natürlichen Hautschutz und deren Bakterienflora und öffnen auch hier Pilzen, Bakterien und Krankheitserregern alle Türen und Tore! Werden die „Hautpflegemittel“ dann noch mit Farb- und synthetischen Duft- und Wirkstoffen versetzt, sind Hautprobleme vorprogrammiert, da sich unser Immunsystem versucht gegen die körperfremden Substanzen zu wehren die ja dann bereits unser Schutzmantel passiert haben.

Ein weitverbreiteter Konservierungsstoff sind Parabene z.B. "Methylparaben", "Propylparaben" etc.

Neben der erwünschten konservierenden Eigenschaft im Produkt haben Parabene einen deutlichen Nachteil: die Konservierungseigenschaft wird auch noch dann fortgesetzt, wenn das Produkt auf die Haut aufgetragen, von dieser aufgenommen, mit dem Blut im Körper verteilt und in den Hauptorganen gelagert worden ist. Die Konservierungskraft ist so stark, dass sie im menschlichen Körper weiterhin wirkt und hier die normale Enzymaktivität behindert, was zu Problemen führen kann, da jeder Lebensprozess auf Enzymaktivität beruht.

An Krebstumoren durchgeführte Obduktionen haben Rückstände von Methyl-, Ethyl- und Propylparabenen ergeben: die einzige Möglichkeit, wie diese Stoffe in den Körper gelangen konnten, ist das äusserliche Auftragen von Pflegeprodukten und Kosmetika.

Weitere langfristige Risiken wie Beeinträchtigung der Fruchtbarkeit und auslösen von Allergien werden immer wieder diskutiert.

Formaldehyd
Weiter sind auch die Konservierungsstoffe Formaldehyd und Formaldehydabspalter weit verbreitet. Formaldehyd ist ein krebsverdächtiger Stoff, der schon in geringen Mengen die Schleimhäute reizt und Allergien auslösen kann und wird es über die Atemluft aufgenommen, gilt die Substanz als krebserregend - es kann zu Tumoren im Nasen- und Rachenbereich kommen und gilt als erbgutverändernd.

Noch gut zu wissen:
Prinzipiell ist bei allen Cremen, die in Dosen verwendet werden, von einer beträchtlichen chemischen Konservierung auszugehen. Bei jeder Anwendung kommen Unmengen von Bakterien mit den Fingern in den Tiegel. Diese müssen vernichtet werden!

Duftstoffe
Chemische Duftstoffe
findet man unter den harmlosen Bezeichnungen wie "Fragrance" oder "Parfum" verbergen aber oft hunderte chemische Duftstoffe die zusammen einen Duft mit hohem Allergie-Potenzial ergeben. Duftstoffe wie polyzyklische Moschusverbindungen reichern sich im menschlichen Fettgewebe an, sind in der Muttermilch nachweisbar und können Allergien auslösen.

Antioxidatien
unter den Abkürzugen "BHT" und "BHA" werden von der Kosmetikindustrie eingesetzt damit die Cremes nicht ranzig werden. Sie können Allergien auslösen und stehen in Verdacht, das Erbgut zu schädigen.

Ein gutes Buch, welches ich als Einstieg für zu Hause empfehle ist das:

"Schön um jeden Preis" von Rita Stiens. Erschienen 2006 im südwest Verlag

Es enthält sehr umfassende Informationen zu Kosmetikia- und Pflegemittelinhaltsstoffe und dient als sehr verständliches Nachschlagewerk der INCI-Listen (Internationale Nomenklatur für kosmetische Inhaltsstoffe).